7 Gute Gründe nach Namibia zu reisen


Viele stellen sich jetzt vielleicht die Frage: warum gerade Afrika? Zu heiß. Zu trocken. Zu warm. Wenn ich davon erzählte, dass ich gerne nach Afrika reisen würde, hörte ich nicht nur einmal, dass das doch viel zu gefährlich sei. Um diesen ganzen Vorurteilen direkt entgegen zu wirken: Nein! 

Während meiner ganzen Zeit in Namibia habe ich mich nicht einmal unsicher oder bedroht gefühlt. Vielmehr wird einem als Tourist sehr viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft entgegengebracht. 

 

Dieser Blogeintrag soll eine kleine Liebeserklärung an dieses Land sein und dir sieben gute Gründe nennen, warum sich eine Reise nach Namibia lohnt: 

 

1. WENN MAN ASIEN NICHT MEHR HÖREN KANN

 

In der heutigen Zeit hat quasi jeder die Möglichkeit, dort hinzureisen wo er möchte. Gerade im Freundeskreis zeichnen sich immer wieder angesagte Urlaubsziele ab, die man gesehen haben muss, um mitzureden. Vorne mit dabei Reiseziele wie Bali, Thailand, Sri Lanka oder Vietnam. Wer genau wie ich, satt hat vom Urlaub zu erzählen und Kommentare wie "ach ja da war ich auch schon" zu bekommen, der sollte sich nach alternativen Reisezielen umsehen. 

 

2. SONNE SATT

 

Die beste Reisezeit für Namibia sind die Wintermonate (Juli - Oktober), da hier die Hitze auszuhalten ist und nachts die Temperaturen abkühlen. Die Regenwahrscheinlichkeit ist außerdem sehr gering. 

 

3. LEICHTIGKEIT

 

Namibia war früher deutsche Kolonie und aus dieser Zeit sind nicht nur manche Straßennamen geblieben, sondern auch die Sprache. Viele Informationen sind auf deutsch verfügbar. Deutsche Staatsangehörige können für Reisen bis zu 90 Tagen ohne Visum einreisen. Benötigt wird nur ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig ist. Bekommt man den Einreisestempel in seinen Pass, sollte man allerdings direkt vor Ort noch überprüfen, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden, wie tatsächlich benötigt. Hier scheint es nämlich keine allgemeine Regelung zu geben, sondern die Entscheidung liegt bei dem entsprechenden Beamten. 

 

4. FOOD LOVER 

 

Gerade für Foodlover, die gerne Fleisch essen, ist Namibia das perfekte Reiseziel. Da sich die Rinderherden beispielsweise nur von Savannen-Gras ernähren, ist Rindfleisch aus Namibia vollkommen frei von Antibiotika und Hormonen. Unbedingt probieren sollte man auch Springbock oder Oryx, die hier zu den Spezialitäten zählen. Passend dazu gibt es in Namibia eine breite Auswahl an Biersorten, welche noch nach deutschem Reinheitsgebot gebraut werden. 

 

5. VON WEGEN RENTNERURLAUB 

 

Wer denkt, dass Namibia vor allem eine Reise für Rentner ist, auf welcher man sich mit dem klimatisierten Bus von Fotomotiv zu Fotomotiv fahren lässt, der sollte vielleicht lieber noch einmal einen Blick in den Reiseführer werfen. Ich selbst war überrascht, wie abwechslungsreich die Landschaft in Namibia ist. Neben endlosen Weiten und grünen Savannen finden sich unter anderem auch viele Canyons und Nationalparks, durch die man wandern kann. Viele verschiedene Trails sind ausgeschildert und hin und wieder begegnet man unterwegs einer Zebra- oder Gnu-Herde. In den größeren Orten wie Swakopmund hat man außerdem die Möglichkeit mit dem Quad oder Sandboard durch die Dünen zu fahren oder Delfine und Wale vom Boot aus zu entdecken. 

 

6. CAMPING-GLÜCK 

 

Wer das Land lieber auf eigene Faust entdecken möchte, hat dazu viele Möglichkeiten. Gerade die Campingplätze sind sehr gut ausgestattet und verfügen oft über einen Pool, in dem man mit einem gekühlten Bier den Sonnenuntergang genießen kann. Das Highlight mancher Campinganlagen ist außerdem ein eigenes Wasserloch. Hier kann man abends zusammensitzen und gespannt warten, welche Tiere sich ihren Weg zur Wasserstelle bahnen. Nashörner, Zebraherden oder Elefanten sind hier keine Seltenheit.

 

Kleiner Tipp für Camper: Die Schuhe Nachts besser mit ins Zelt nehmen. Wer die Schuhe vor dem Zelt stehen lässt, sollte am nächsten Morgen lieber gründlich nachsehen, ob es sich nicht ein Skorpion darin bequem gemacht hat. 

 

7. GAME DRIVE 

 

Wer einmal in Namibia ist, sollte sich unbedingt auf einen Game Drive begeben. Die geführten Touren durch die Nationalparks sind ein absolutes Muss und gerade im Vergleich zu selbstgefahrenen Routen unschlagbar. Die Guides kennen das Gebiet und die Gewohnheiten der Tiere wie niemand anders. Sie wissen direkt zu welcher Tageszeit man wo sein sollte und wo die Chance am Höchsten ist, einen der Big Five zu sehen. Sollte man sich doch dazu entschieden, einen Nationalpark auf eigene Faust zu erkunden, bitte ich darum sich vorher zu informieren, wie man sich gegenüber der Tiere zu verhalten hat. 

 

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