Monte Baldo


Das Bergmassiv des Monte Baldo erhebt sich majestätisch am Ostufer des Gardasees 2.218m aus dem Gardasee. Im Winter liegt hier Schnee und Wintersportler kommen auf ihre Kosten, doch auch im Sommer hat der Monte Baldo durchaus seinen Reiz.

In unglaublicher Geschwindigkeit bringt die Seilbahn die Besucher auf knapp 1.800m. 

Eine Berg- und Talfahrt kostet ca. 22 Euro und man muss bei der Mittelstation San Michele einmal umsteigen. Die Gondeln drehen sich langsam während der Fahrt, sodass man bereits hier eine tolle Sicht in alle Himmelsrichtungen genießen kann. 

Oben angekommen, verlaufen viele Touren in die verschiedensten Richtungen. Jede Tour hat eine eigene Farbe. In diesem Blogartikel möchte ich euch vor allem den Sentiero del Ventrar vorstellen. Diese Tour hat auf dem Monte Baldo die Farbe gelb und so sind auch alle Schilder und Wegweiser in dieser Farbe gehalten. 

Von der Bergstation aus halten wir uns zunächst nach links und kommen auf den langen, bei Touristen beliebten Bergrücken, von dem man aus bereits einen atemberaubenden Blick in alle Richtungen hat. Wir folgen dem Weg über das breite Wiesenplateau. Am Ende des Weges folgen wir dem Zaun entlang nach rechts. Auf großen Steinen geht es steil hinab. Unten zeigt uns eine große Tafel den Weg, denn hier beginnt der Einstieg zu unserer Route. 

Der Weg beginnt hier auf 1564m und schlängelt sich durch den Wald, an den steil abfallenden Hängen entlang. Hier ist definitiv Schwindelfreiheit gefragt. Hierbei handelt es sich keinesfalls um einen Klettersteig, der schmale Weg ist gut mit Seilen ausgestattet, die zusätzlichen Halt geben. Einfach dem Weg und der Beschilderung folgen bis wir auf ein weiteres Wiesenplateau gelangen und einen tollen Blick auf den Gardasee genießen können. An der Infotafel lohnt sich ein etwa 10-minütiger Abstecher nach rechts auf den Felsvorsprung, für den ultimativen Blick von Riva im Norden bis Sirmione im Süden des Sees. 

Nach einer kleinen Pause, um diesen Blick zu genießen, geht es an der Infotafel links am Berghang entlang, immer mit Blick auf den See. Wir queren hier die Skipisten und wandern langsam bergauf. Gleitschirmfliegen starten unweit oberhalb und fliegen über die Köpfe der Wanderer auf diesem Weg. 

Am Ende des Weges kommen wir wieder auf das Wiesenplateau, das Ausgangspunkt unserer Wanderung war. Hier kann man sich in der schönen Hütte La Capannina stärken, oder sich zurück auf den Weg zur Bergstation machen. 

Für die gesamte Tour braucht man in etwa zwei Stunden mit einer kleinen Pause und bewältigt dabei knapp 350 Höhenmeter hoch und runter sowie 4,7 Kilometer.

 

Zu beachten: Der Monte Baldo liegt um einige Meter über dem Gardasee. Hier herrschen also andere Temperaturen und meist ein starker Wind. Also unbedingt beachten und beim Packen des Rucksacks an das Zwiebelprinzip denken. 

Hier findet ihr den Standort der Talstation. Direkt dort gibt es außerdem ein überdachtes Parkhaus, in dem man parken kann: