Martidall


Martina ist 21 Jahre alt, studiert und lebt am Gardasee in Italien. In jeder freien Minute findet man sie allerdings hinter der Linse ihrer Kamera. Egal ob für sich selbst, für Freunde oder um etwas Geld zu verdienen - Die Fotografie ist ständiger Begleiter.

Bereits jetzt hat sie mehr erreicht als manch anderer, hat eine beeindruckende Zahl von Instagram Followern, wird in ihrem Heimatort bereits auf der Straße erkannt und war neulich bei einem Event mit Cristinao Ronaldo.

In diesem Interview erfahrt ihr mehr über Martina, denn ich bin mir sicher, von dieser Fotografieren werden wir in Zukunft noch Einiges hören.

Kennt ihr schon ihren Instagram Account? @martidall

Wie hast du deine Leidenschaft zur Fotografie entdeckt?

Mir gefällt die Vorstellung, dass ich durch die Fotografie die Möglichkeit habe, ein bestimmtes Gefühl, einen bestimmten Geruch oder einen besonderen Moment festzuhalten. Ich war 13 Jahre alt, als ich anfing mit meinem iPad Bilder von Wolken und Blumen zu machen. Durch das Fotografieren fühle ich mich frei. Meine Leidenschaft wurde denke ich dadurch geweckt, dass mir bewusst wurde, dass ich dank so eines kleinen Geräts, die Zeit anhalten kann und das hat mich sofort fasziniert.

Wie hat alles begonnen? Erzähle von deinen ersten Schritten.

Mit dem Fotografieren habe ich angefangen, als das Au Pair Maria mit einer Nikon Kompaktkamera zu uns kam. Kurz darauf habe ich bereits einige kleinere Sommerjobs gemacht, um Geld für meine erste eigene Kamera zu verdienen. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich den Laden in Brescia betreten habe. Am Tag zuvor habe ich noch Stunden lang Lavendel für meine Großmutter gesammelt, um die letzten 50 Euro zu verdienen, die mir gefehlt haben. Meine Hände waren voller Blasen, doch es hatte sich gelohnt. Mit meiner neuen Kamera flog ich bereits einige Tage später nach Amerika. Dank der gleichen Leidenschaft für die Fotografie meiner Reisebegleiter konnte ich direkt viel üben. Wir wachten auf und machten uns im Morgengrauen bereits auf den Weg, die ersten Fotos zu schießen. Danach fing ich an Freunde zu fotografieren. Später Freunde von Freunden, einige Partys, Geburtstage. Es sprach sich schnell herum und so kam eine Chance nach der anderen. Turin, die Stadt, Mailand, Sänger, Schauspieler, Models, Modenschauen. Ich sagte immer ja und zeigte vollen Einsatz, denn ich glaubte immer daran, dass das mein Weg ist.

Was gefällt dir am Besten an deiner Arbeit?

Das Zauberhafte an dieser Arbeit ist die Beziehung, die sich zwischen mir und der Person, die ich fotografiere, aufbaut. Für mich ist diese Arbeit wie meditieren. Ich blende alles um mich herum aus, konzentriere mich, versuche eine einzigartige Atmosphäre mit der anderen Person zu erschaffen, um das besondere Etwas dieser Person hervorzulocken. Es ist etwas ganz besonders, denn nur mit Menschen, die mir vertrauen und sich öffnen, entstehen die besten Bilder. Es geht um Vertrauen und ich finde es spannend, dass unbekannte Leute diese Verbindung mit mir eingehen möchten, obwohl sie mich noch gar nicht kennen.

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Jeder schafft sich seine eigene Zukunft, aber um ehrlich zu sein, sehe ich mich nicht nur als Fotograf. Ich bin sehr aufgeweckt und mir gefallen viele Dinge. Ich möchte mich daher nicht nur auf eine Sache festlegen, sondern viele verschiedene Sachen machen. Ich weiss nur, dass ich reisen möchte, meine Arbeit weiter ausbauen möchte und so selbstständig und unabhängig sein. Erfolgreich, glücklich und immer ein Lächeln im Gesicht. Mein größter Traum ist es, Teil einer wichtigen Werbekampagne zu sein. Vielleicht sogar im Ausland. In einigen Jahren träume ich von meinem eigenen Studio, beispielsweise in Paris mit Blick auf den Eiffelturm, oder als Bühnenfotograf bei Filmdrehs.

Dein schönstes Erlebnis bis jetzt?

Ich habe drei persönliche Highlights. Fotografieren im Videoclip von Gabry Ponte in Mailand, Sanremo 2018 und die drei Tage in Madrid, in denen ich Valentina Vignali zu einer Veranstaltung mit Cristiano Ronaldo begleiten durfte. All diese Erfahrungen, haben mir die Möglichkeit gegeben, neue Kontakte zu knüpfen und dazu zu lernen.

Gibt es ein Foto, das dir besonders gefällt und warum?

Jedes Mal, wenn ich ein Foto schieße denke ich, dass das jetzt das Schönste ist, das ich bisher gemacht habe hahaha. Wenn du mich also jetzt fragen würdest, welches mein Lieblingsfoto ist, würde ich antworten: Das von gestern. Allerdings gibt es tatsächlich zwei Fotos, die ich besonders schön finde. Das erste habe ich auf den Seychellen aufgenommen. Ein orange-roter Sonnenuntergang und in der Mitte fliegt eine riesige Fledermaus. Die Farben sind einfach unglaublich.

Das zweite habe ich am Vorabend meines 18. Geburtstages gemacht. Ich war mit meinen Freunden beim Abendessen, als der Himmel plötzlich rot wurde. Die Silhouette meiner Schwester, mit ihren langen Haaren, die im Wind wehen und im Hintergrund der brennende Himmel. Einfach wunderschön.

Gibt es auch Dinge, die dir an deiner Arbeit nicht gefallen?

Ja! Das was ich an dieser Arbeit am meisten hasse ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die dich nur benutzen und ausbeuten. Wenig Bildung, viel Arroganz und gerade die Charaktere im Show Biz sind oft gewöhnungsbedürftig. Für mich hat jeder Mensch einen besonderen Stellenwert. Unabhängig von der Zahl ihrer Instagram Follower oder was sie in ihrem Leben tun. Jeder sollte etwas dankbarer sein und mehr geben statt nehmen.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Ich weiß nicht, wie ich am Besten meinen Stil beschreiben könnte, ich denke aber, dass meine Fotos vor allem von Emotionen geprägt sind. In jedem Foto versuche ich, eine bestimmte Atmosphäre zu vermitteln und den Betrachter an diesem Moment teilhaben zu lassen. Es sind Fotos voller Gefühle, volller Farben und meiner Liebe zum Leben.



Italiano:

Come è nata la tua passione per la fotografia?

Mi piaceva l'idea che nella foto rimanesse impressa una sensazione, un sapore, un profumo. Avevo 13 anni quando con il mio iPad touch facevo le foto ai fiori, alle nuvole. Scattare foto mi dava soddisfazione. Quindi la mia passione è nata grazie a un dispositivo in grado di fermare il tempo e questa cosa mi ha da subito affascinato tanto.

Come hai cominciato? Racconta del tuo inizio.

Ho iniziato con una nikon compatta della babysitter di mia sorella, ogni volta la pregavo di prestarmela per qualche ora, quella definizione mi sembrava qualcosa di pazzesco. Nell`estate del 2013 ho fatto tanti lavoretti estivi per mettere via i soldi necessari per la mia prima macchina. Ricordo ancora quel momento, quando entrai nel negozio di Brescia con il mio papà accanto e il portafoglio pieno di pezzi da 10 euro.. il giorno prima avevo raccolto la lavanda per  tre ore, mi mancavano  gli ultimi 50 euro, ho finito la giornata con le mani piene di vesciche.

Sono partita per l'America il giorno dopo aver acquistato la mia prima Nikon e da lì non mi sono più fermata. Ho subito iniziato a provare, chiedevo consigli, pareri, non ho mai frequentato corsi, ho sempre voluto scoprire per conto mio come creare la foto che avevo in testa. Ci svegliavamo all'alba, andavamo sulla spiaggia per cercare di fotografare le tartarughe che uscivano dai nidi o i cerbiatti nascosti nell'erba alta. scattare era anche esplorazione, avventura, divertimento. Caricavo tutto su facebbok e le mie foto piacevano. Ho poi iniziato a scattare le mie compagne di classe il sabato pomeriggio, dopo il pranzo al mec, in tre in motorino nei campi di Manerba ahaha, poi amici di amici, qualche festa, compleanni.  È stato un passa parola, un'occasione dopo l'altra sempre più grande. Il vero trampolino è stato il mio trasferimento a Torino nel 2016.  La città è piena di opportunità ed io le ho colte al volo tutte.  Dopo qualche mese sono arrivati i primi lavori a Milano, cantanti, attori, modelle, sfilate, e tutto così in fretta. Ho sempre detto di sì, mi sono sempre buttata e ci ho sempre creduto. (anche sbagliando e creando casini pazzeschi però si, ci ho sempre creduto)

Coas ti piace di più del tuo lavoro?

La cosa magica del questo lavoro è il rapporto che si crea con la persona con cui scatto. Per me "lavorare" è come meditare. Mi stacco del mondo, mi concentro, cerco di entrare in contatto profondo con la persona che fotografo per cercare di trarne la sua essenza. È magico perché solo con le persone che si fidano e si aprono a me riesco a tirare fuori buoni lavori. È tutta questione di fiducia ed è bellissimo pensare che persone sconosciute cerchino proprio me. Per questo sempre vi sarò grata.

Come immagini il tuo futuro?

Se devo essere sincera non mi immagino solo fotografa. Sono una ragazza molto dinamica e mi piace fare tante cose. Nella mia vita vorrei lavorare viaggiando, riuscire a creare una mia azienda, una bella famiglia, un' indipendenza economica che mi permetta di vivere bene con serenità. Diventare esempio per le donne del mondo e pensare "cavolo ce l'ho fatta". Forse in una parola: realizzarmi.

Qual'è stata l'esperienza migliore fino ad ora?

L'esperienza migliori che ho avuto sono state tre. Fotografare nel videoclip di Gabry ponte a MIlano, Sanremo 2018 e i tre giorni a Madrid con Valentina Vignali per l'evento con Cristiano Ronaldo. Sono state esperienze che mi hanno dato l'opportunità di trovare nuovi grandi contatti e di farmi conoscere tanto. C'è tanto da dire su tutte ahaha

C'è una foto che ti piace più delle altre? Qual'è la tua preferita e perché?

Ogni volta che scatto una foto nuova penso che sia la più bella ahahah. Quindi forse in questo momento ti direi che la foto più bella che ho fatto è quella di ieri. Comunque ci sono due foto a cui sono molto affezionata. La prima l'ho scattata alle seychelles, è un tramonto pazzesco, rosa, azzurro e viola,  in mezzo vola un pipistrello gigante. Ha dei colori incredibili. La seconda l'ho scattata la sera del mio diciottesimo compleanno. Ero con i miei amici fuori a cena quando il cielo si è fatto rosso fuoco. È una silhouette di mia sorella che muove i capelli lunghi con questi colori bruciati, caldi sullo sfondo e  nuvole distese. Bellissima, mi emoziona ogni volta

Ci sono anche cose che non ti piacciono di questo lavoro?

Si, la cosa che più odio sono le persone che non ti considerano, che solo ti usano e ti sfruttano. Poca educazione, tanta arroganza, soprattutto quando lavori con certi personaggi dello spettacolo... per me le persone hanno un valore a prescindere dai follower su instagram, da ciò che fanno nella loro vita, ognuno va apprezzato per quello che può dare. Mi è capitato più volte di avere a che fare con persone che nemmeno mi salutavano, Le ore passate ad aspettare persone che non arrivavano, messaggi su messaggi perché ora che rispondano... se ripenso a quei momenti provo una certa tenerezza nei miei confronti. Eppure questa gavetta è servita.

Come descriveresti il tuo stile?

Non so come definire il mio stile ma penso che le mie foto siano caratterizzate da emozioni. In ogni foto cerco di ricreare un atmosfera una sensazione un profumo diverso. Sono foto d'impatto, piene di colori e che trasmettono il mio amore per la vita. Secondo me perfette per le pubblicità!