5 Tipps für einen entspannten Langstreckenflug


Für Viele ist ein Langstreckenflug die größte Herausforderung bei einer Reise in ein weit entferntes Land. Viel zu enge Sitze, keine Beinfreiheit und ein unangenehmer Sitznachbar. Wie soll man da nur mehrere Stunden entspannt durchhalten? 

Schlafen

Schlafen ist einer der wichtigsten Punkt beim Fliegen - zumindest für mich. Doch leichter gesagt als getan. Beim Sitz am Gang rempelt ständig die Stuardess mit dem Servierwagen gegen den Fuß, beim mittleren Sitz hat meinen keinen Platz um sich bequem hinzusetzen und den Kopf anzulehnen und sitzt man am Fenster sollte man am Besten niemals auf die Toilette müssen. 

Hier sind meine zwei ständigen Begleiter, die auf keinem Flug fehlen dürfen. 

  • Ohropax: Ganz wichtig! Laute Turbinen, Kabinendurchsagen und ein schnarchender Passagier in der Reihe vor mir. Beim Versuch einzuschlafen stören schon die kleinsten Geräusche auf die man sich versteift. Also Ohrenstöpsel rein, Welt aus. 
  • Schlafmaske: Sieht vielleicht doof aus, aber kann wahre Wunder bewirken. Der Sitznachbar liest ein Buch und braucht die Leselampe und auch zum Servieren des Essens werden immer wieder die Lichter eingeschaltet. Wer hier schon früher oder noch länger schlafen möchte freut sich über Dunkelheit und das extra bisschen Schönheitsschlaf. 
  • Natürlich machen auch Decken und kleine Kissen den Reisekomfort um Einiges angenehmer. Viele Airlines stellen diese aber bei Langstreckenflügen für ihre Passagiere bereit. 

Wichtige Gadgets

Hier die zwei Dinge, ohne die ich im Flugzeug aufgeschmissen wäre: 

  • Nasenspray: Die trockene Luft im Flugzeug kann schnell die Nase verstopfen. Das ist nicht nur beim Schlafen höchst unangenehm, sondern erschwert auch den Druckausgleich. Oft fallen dann die Ohren zu. Daher gehört das Nasenspray für mich auch jedes Mal ins Handgepäck. 
  • Desinfektionsgel: Die Flugzeugtoilette - Wenn man beobachtet wer da während des Fluges so ein und aus geht, versucht man eigentlich darauf zu verzichten. Doch was muss, das muss. Das Desinfektionsgel gibt mir nach dem Besuch auf der Toilette zumindest das Gefühl von zusätzlicher Frische.

Entertainment

Um die Zeit abzusitzen, in der man nicht Schlafen oder Essen geht ist das richtige Entertainment ausschlaggebend, um ruhig Sitzen bleiben zu können. Viel Airlines bieten eine breite Auswahl an Filmen, Serien und Musik an Bord. Wer sich darauf nicht verlassen möchte, nimmt am Besten den iPod oder das Smartphone (dürfen im Flugmodus meist benutzt werden) mit der Lieblingsmusik mit. 

Je nach Geschmack bieten auch Zeitschriften, Bücher oder Rätsel eine Willkommene Beschäftigung. Ist man mit mindestens einer weiteren Person unterwegs, spiele ich persönlich auch gerne Karten oder Schiffe versenken. 

Klamotten

Die Wahl der richtigen Kleidung kann die Reise ebenfalls positiv beeinflussen. Vor allem sollte das Outfit bequem sein. Ein Schal gehört für mich ebenfalls immer mit ins Handgepäck. Der Sitznachbar hinter dir hat die Lüftung voll aufgedreht und bläst dir damit in den Nacken. Keine Lust im Urlaub anzukommen und krank zu werden. 

Dicke Socken sind ebenfalls total praktisch. Ich persönlich ziehe gerne die Schuhe während des Fluges aus, um die Beine auch mal auf den Sitz legen zu können. Da ich oft kalte Füße habe, sind diese auch immer mit im Handgepäck. 

Verpflegung

Die meisten Airlines servieren ihren Gästen die geregelten Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) je nach Tageszeit. Doch oft kommt der kleine Hunger zwischendurch. Nur selten möchte ich hier auf die überteuerten Snacks aus dem Bordshop zurückgreifen. Daher gehört für mich eine Packung Kekse oder andere Kleinigkeiten einfach mit dazu. Dabei sollte man aber darauf achten, was man im Handgepäck mitführen darf. 

Durch die trockene Luft im Flugzeug habe ich außerdem das Bedürfnis viel zu Trinken. Oft werden Getränke aber nur zum Essen serviert oder nicht dann, wenn mir gerade einfällt, dass ich Durst habe. Daher nehme ich mir auch immer eine Flasche Wasser aus dem Duty Free Shop mit an Bord, um nach dem Flug nicht völlig ausgetrocknet anzukommen. Wer hier noch zusätzlich sparen möchte, kann eine leere Wasserflasche mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen (das ist nämlich erlaubt) und sie danach auf der Toilette einfach wieder auffüllen.