Drei Dinge, die man in Kopenhagen machen sollte


Hej København! Kopenhagen ist natürlich schon längst kein Geheimtipp mehr und unter Travellern ein sehr beliebtes Reiseziel, wenn es um Städtereisen geht. Dennoch hat Kopenhagen es geschafft, sich seinen ganz besonderen Charme zu erhalten. Folgende Ecken der Stadt solltet ihr daher unbedingt erkunden: 

1. Den "Nyhavn" anschauen

Instagrammer aufgepasst! Vermutlich gibt es keine Straße, die häufiger fotografiert wird als diese. Nyhavn ist der Name des Kanals, der bereits im Jahr 1673 fertiggestellt wurde. In den bunten, farbenfrohen Giebelhäusern auf beiden Seiten finden sich zahlreiche Restaurants und Tavernen. Alte Museumsschiffe erinnern zudem an die Zeit, als dieser Kanal noch ein zentraler Handelshafen war. Wusstest du, dass der Märchendichter Hans Christian Andersen hier auch eine Zeit lang wohnte?

Nyhavn in Kopenhagen

2. Nach Christiania spazieren

Wer nach Christiania spazieren möchte, der begibt sich auf die andere Seite der Stadt. Auf diesem Wege kommt man an der "Vor Frelsers Kirke" vorbei. Dabei handelt es sich um eine Barockkirche, die für ihren spiralförmigen Turm und das Glockenspiel bekannt ist. Ein Aufstieg lohnt sich sehr, denn der Ausblick über die Stadt ist sehr schön. Allerdings sollte man dafür schwindelfrei sein, denn die Treppe windet sich außen am Turm hinauf. 

Christiania ist eine freie Hippiestadt. 1971 wurde das 34 Hektar große Gebiet mitten in Kopenhagen zum autonomen Staat erklärt und wird seither von der Regierung geduldet. Auf dem ehemaligen Militärgelände entstand eine Kommune, in der Alternative, Hippies und Aussteiger ein neues Leben aufbauten. 

 

Das dänische Gesetz gilt hier nicht und es wurden eigene Regeln für das Zusammenleben aufgestellt. So kommt es, dass hier Marihuana erlaubt ist. Harte Drogen oder Waffen sind aber auch hier verboten. Doch auch wenn das in der Theorie sehr schön klingt, gibt es auch hier schwarze Schafe und es kam in der Vergangenheit immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden. Als es 2016 bei einer Kontrolle eines Drogendealers zu einem Schusswechsel mit der Polizei kommt, haben die Bewohner der Freistadt genug. Sie verbannen die Dealer mit ihren Verkaufsständen aus dem Stadtzentrum und wollen so die organisierte Kriminalität in Christiania beenden. 

 

Gefährlich ist es für Touristen hier nicht. Sie werden herzlich empfangen. Es gibt diverse Bars und Restaurants und einen kleinen Hippie-Markt. Im hinteren Bereich ist das fotografieren verboten. Hier wird Mariuhana verkauft. Harte Drogen sieht man seit 2016 hier aber nichtmehr. 

3. Eine Waffel essen

Von Lakritz bekommt man entweder nicht genug, oder man kann es nicht ausstehen. Ich gehöre zu Letzteren und bin im Paradies der schwarzen Süßigkeit daher leider fehl am Platz. Wie gut, dass es in Dänemark auch unglaublich leckere Waffeln gibt. Zusammengerollt mit leckerem Eis und Sahne, das auf dem warmen Gebäck schmilzt, einfach unwiderstehlich. Daher gehört meiner Meinung nach das Essen einer Waffel unbedingt mit zu den To-Do's in Kopenhagen. 

Waffel mit Eis und Sahne
Sorry not sorry

Was man in Kopenhagen nicht machen sollte

Wie dir vielleicht aufgefallen ist, findet sich die Statue der kleinen Meerjungfrau (für die Kopenhagen auch sehr bekannt ist) nicht unter meinen drei Highlights aus dieser Stadt. Ich denke das untenstehende Bild spricht für sich selbst und ich muss nicht erklären, warum das nicht der einzige Grund sein sollte, um nach Kopenhagen zu reisen. 

(Instagram vs. Reality sage ich da nur)

Statue Meerjungfrau in Kopenhagen
Idyllischer Nachmittag an der Statue der kleinen Meerjungfrau

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