Das Make Over


Das Traumauto ist gefunden, doch es wäre kein richtiges Abenteuer, wenn da nicht noch der persönliche Schliff fehlen würde. Der Rost hat leider auch vor Frieda nicht Halt gemacht und auch sonst gibt es noch einige Baustellen. Hier erfahrt ihr alles, von den geplanten kleinen Schweißarbeiten bis hin zur Restaurierung.

Van Umbau

Zu allererst wurde Frieda komplett in ihre Einzelteile zerlegt. Dabei wurde alles weggenommen, was weggenommen werden konnte. Von Türen über Lichter bis hin zu den Spiegeln, Fenstern und Blinkern. 

Dabei war schnell zu sehen, dass die Arbeit doch mehr werden würde, als ursprünglich gedacht. Denn je mehr von der Verkleidung etc. ausgebaut wurde, desto mehr wurde vom Rost sichtbar. 

Danach wurden alle nötigen Teile geschweißt und teilweise ersetzt. Bei den Einstiegen der Fahrertür und Beifahrertür, dem vorderen Querträger, den Radkästen und an beiden Türen wurden die von Rost befallenen Stellen aus dem Blech geschnitten und durch neue Teile ersetzt. Die Motorhaube und Kotflügel wurden komplett erneuert und mussten dementsprechend angepasst werden. 

Nach dieser Hauptarbeit, die sich länger gezogen hatte als wir dachten, waren kleinere Spachtelarbeiten an der Reihe. Bevor nun alles wieder montiert werden konnte, wurde alles komplett abgeschliffen und grundiert.

Da es sich mittlerweile nicht nur um einzelne kleine Stellen handelte, die neu lackiert werden müssten, wurde entschieden, den Bus direkt komplett zu lackieren. Frieda bekommt einen neuen Look! 

Gar nicht so einfach aus den vielen Farben eine passende auszuwählen. Lange haben wir hin und her überlegt und uns schließlich für Jaguar Grün entschieden. Und jetzt, wo Frieda so vor uns steht, sind wir vom Ergebnis mehr als Überzeugt. Sie sieht einfach super aus! 
Bei dieser Gelegenheit wurde außerdem ein Unterbodenschutz und ringsherum eine 20cm breite Steinschlagschutzschicht aufgetragen, die verhindern soll, dass der Lack durch kleine Steinchen abplatzt.